Aldi-Vorstoß bei Plastikbeuteln Umdenken hat seinen Preis

Von Imelda Flaig 

Um Verpackungsmüll zu vermeiden, könnten auch Rabatte auf unverpackte Produkte helfen, meint Redakteurin Imelda Flaig.

Aldi verlangt künftig Geld für Tüten bei Obst und Gemüse.Foto: dpa

Stuttgart - Bei Aldi müssen Verbraucher künftig einen Cent zahlen, wenn sie ihr Obst oder Gemüse im Beutel verpacken – der ist dafür wenigstens aus Zuckerrohrresten und damit umweltfreundlicher als die bisher kostenlosen Plastikbeutelchen. Ein Kleckerbetrag, mag mancher da denken. Zu Recht, aber immerhin ein Anfang, um der ganzen Sache wenigstens etwas Positives abzugewinnen. Bei den klassischen Plastiktüten, für die Verbraucher an der Ladenkasse mittlerweile je nach Händler um die 25 Cent berappen müssen, hat es ja schließlich auch funktioniert. Seit sie etwas kosten, ist ihre Anzahl um rund zwei Drittel zurückgegangen. Geld wirkt offenbar im Kampf gegen den Plastikmüll.

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