Bäckerei Treiber in Steinenbronn 350 Kilogramm Brot im Backofen verbrannt

Von Otto-H. Häusser 

Was in der Bäckerei Treiber in Steinenbronn passiert ist, schmerzt jeden, der darauf achtet, kein Essen wegzuschmeißen. Weil ein Backofen verrückt gespielt hat, musste die Feuerwehr ran.

Die Brote blieben zu lange im Ofen.Foto: dpa/Rainer Jensen

Steinenbronn - Am Dienstagmorgen sind in der Bäckerei Treiber an der Gottlieb-Daimler-Straße gegen 7 Uhr etwa 350 Kilogramm Brote und Backwaren im Wert von rund 3000 Euro zu heiß gebacken worden. Mutmaßlich führte ein technischer Defekt dazu, dass sich die Türen des Industriebackofens nicht öffnen ließen.

Die verbrannten Brote mussten weggeschmissen werden

Die Mitarbeiter der Bäckerei stellten den Ofen hierauf aus und alarmierten sicherheitshalber die Feuerwehr. Einem ebenfalls hinzugerufenen Techniker gelang es, den Industrieofen schrittweise zu öffnen, worauf die insgesamt 22 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Steinenbronn und Schönaich, die mit vier Fahrzeugen vor Ort waren, sich um die verbrannten Brote kümmerten und den Ofen leerten. Das Backwerk wurde zum Auskühlen nach draußen geschafft. Es war nicht mehr zu gebrauchen und musste deshalb entsorgt werden.

Zum Glück sei nichts Schlimmes passiert, erklärte der Prokurist der Firma Treiber, Tom Kiraly, auf Anfrage. „Es hat nichts gebrannt. Die Feuerwehr wurde zur Sicherheit alarmiert“, sagte er. Über den technischen Defekt hinaus entstand am Ofen kein Sachschaden.

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