Feinstaubalarm in Stuttgart EU-Grenzwert leicht überschritten

Von red/dpa 

Zu viele Schadstoffe in Stuttgart: Der neunte Feinstaubalarm endet erneut mit einer Überschreitung der Grenzwerte. Besonders betroffen ist ein stadtbekanntes Sorgenkind.

Am Neckartor sind die Grenzwerte trotz Feinstaubalarm deutlich höher als erlaubt.Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Der neunte Feinstaubalarm in Stuttgart endet mit einer leichten Überschreitung des EU-Grenzwerts. Am Montag, dem letzten Tag des Alarms, wurden am Neckartor 52 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel gemessen. Das ging aus vorläufigen Zahlen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) vom Dienstag hervor. Nach EU-Recht sind bis zu 50 Mikrogramm erlaubt.

Messstelle am Neckartor besonders belastet

Die Messstelle am innenstadtnahen Neckartor ist durch Schadstoffe besonders belastet. Am Arnulf-Klett-Platz und in Bad Canstatt blieben die gemessenen Feinstaubwerte unter 45 Mikrogramm.

Der neunte Feinstaubalarm der Periode seit Oktober ging in der Nacht auf Dienstag zu Ende. Die Alarmsaison selbst geht noch bis zum 15. April. Für die nächsten Tage dürfte kein erneuter Alarm anstehen: Meteorologen erwarten bis zum Wochenende jede Menge Regen, der die Luft im Stuttgarter Talkessel sauber halten dürfte.

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