Schöner Arbeiten für Notare Einzigartig und zukunftsgewandt: Büroräume als Lebensräume

Von Nicole Knaupp 

Notare in Baden-Württemberg haben seit 2018 erstmals die Freiheit, ihre Büroräume individuell zu gestalten. Mit professioneller Unterstützung entwickelten die Nagolder Notare Andreas Lämmle und Timm Läpple innovative Kanzleiräume mit Blick in die Zukunft.

Gemeinsam mit Barbara Benz und ihrem architare Team entwickelten die Notare Andreas Lämmle und Timm Läpple ein maßgeschneidertes Konzept für ihre neuen Kanzleiräume in Nagold. Foto: architare

Die Notariatsreform ist am 1. Januar 2018 in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Seitdem werden notarielle Beurkundungsgeschäfte - wie in allen anderen Bundesländern auch - ausschließlich von freiberuflich tätigen Notaren wahrgenommen. Im Zuge dieser Neustrukturierung sind alle bisherigen rund 300 staatlichen Notariate aufgelöst worden. Dafür gibt es jetzt an 138 Standorten im Land freie Notare, die in ihren Kanzleien Beurkundungen wie Kaufverträge und Testamente wahrnehmen.

Neue Herausforderungen für die Notare

Eine dieser Kanzleien leiten die Nagolder Notare Andreas Lämmle und Timm Läpple. Traumhaft gelegen im Zentrum von Nagold mit einem beeindruckenden Blick auf die Johanneskirche bezogen die beiden Notare vor über einem Jahr ihre neuen Büroräume in der Schillerstraße 13. „Als freiberufliche Notare waren wir nun nicht nur gefordert, uns neu aufzustellen und uns auf dem Markt zu platzieren“, berichtet Timm Läpple im Gespräch mit Barbara Benz, Inhaberin des Einrichtungshauses architare. „Wir standen auch vor der großen Herausforderung, unsere Büro- und Geschäftsräume selbst zu gestalten. Bisher hat der Staat diese Aufgabe für uns übernommen. Über die Anschaffung von Büromöbeln oder die Renovierung von Räumlichkeiten mussten wir uns keine Gedanken machen.“

Mit professioneller Hilfe zum zukunftsgewandten Einrichtungskonzept

Schnell sei Andreas Lämmle und Timm Läpple klar gewesen, dass sie für die Erstellung und Ausführung des Einrichtungskonzeptes professionelle Unterstützung benötigten. „Wir wären überfordert gewesen, wenn wir alleine durch ein Möbelhaus hätten laufen und eine Auswahl treffen müssen“, so Andreas Lämmle. „Mit architare als Partner wurden wir kompetent und fachkundig beraten.“ Das Einrichtungskonzept wurde über einen längeren Zeitraum entwickelt, in dem viele Aspekte berücksichtigt werden konnten. Dazu gehörte auch, dass die gewählten Möbel und Programme flexibel sind und in der Zukunft problemlos ergänzt und erweitert werden können.

Der Kunde steht auch bei der Einrichtung im Mittelpunkt

Die Vorgaben für die Einrichtungsberater von architare waren durch den Kundenbezug des Notariats gegeben. Zu den Mandanten von Lämmle Läpple Nagold gehören Landwirte ebenso wie große Unternehmen. „Mir gefiel“, so Andreas Lämmle, „dass in den Beratungsgesprächen mit Barbara Benz und ihrem architare Team verschiedene Kundentypen simuliert und die einzelnen Mobiliarstücke für den konkreten Fall getestet werden konnten. Am Ende entwickelten wir ein Einrichtungskonzept, das zu der großen Bandbreite unserer Mandanten perfekt passt.“

Das Büro als kommunikativer Lebensraum

Aber nicht nur die Kunden hatten die Notare bei der Gestaltung des neuen Bürokonzepts im Blick, auch die Mitarbeiter spielten eine sehr große Rolle. „Wir denken, dass es sehr wichtig ist, dass sich das Team bei der Arbeit wohlfühlt. Es geht nicht darum, Zeit abzusitzen, sondern Lebensräume zu schaffen.“ Durch die Öffnung einzelner kleiner Büros zu einem Großraumbüro ist die gemeinsame Arbeit heute problemlos. Die Mitarbeiter profitieren von kommunikativen Inseln und attraktiven Arealen. Die Schreibtische sind alle höhenverstellbar. So kann für jede Tätigkeit die passende Position gefunden werden.

Eine neue Arbeitshaltung

So viel Komfort und Designaffinität kannten die Mitarbeiter des Notariats, die früher in vom Staat eingerichteten Büroräumen gearbeitet hatten, bisher nicht. „Wir sind davon überzeugt, dass die Einrichtung zu einer anderen Arbeitshaltung geführt hat“, so Andreas Lämmle und Timm Läpple. „Mit neuen Möbeln arbeitet man nicht nur lieber, sondern auch sorgfältiger."

Unsere Fotostrecke zeigt die neu gestalteten Räume der Kanzlei

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